Letzter Schatten

Ein letztes Wort,
ein letzter Satz,
laut geschwiegen,
stark verdorrt die feinen Triebe, dort,
wo leises Existieren platzt,
und Leben Platz hat, Raum hat,
nichts zu viel ist, dort,
dort fliegen sie und wiegen sich
ein letztes mal im Winde.
Verschwiegene Geliebte,
kriegende Besiegte,
dort erliegen sie
geschwinde
uns'rer Gier:
Schwalben der Nacht.

Komm, spring hinüber,
mach schon, komm,
kopfüber in
die letzte Schlacht.

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