Frümsel – Liechtblick

Frümsel – Liechtblick

Churfirsten, Toggenburg, Schweiz. Das letzte mal als wir hier unterwegs waren gab es die “Alte Süd” am Zuestoll. Diesmal, zwei Gipfel weiter westlich, ist “Liechtblick”, 6a+, 7SL, am Frümsel dran. Wir fahren am Abend vorher schon auf die Selamattstraße, unsere ruhige Nacht wird aber von einer Kuherde, die das Auto ordentlich zum Wackeln bringt, jäh unterbrochen. 15 Minuten später stehen wir genau unterhalb des Weidegebiets – mit einem großen Kratzer mehr im Lack – und verbringen hier eine zu kurze und viel zu warme Nacht. Die Hitzewelle hält an.

Um noch mehr Kratzer am Auto zu vermeiden parken wir an P2 hinter einem Elektrozaun und nehmen den etwas längeren Zustieg in Kauf. In gemütlichem Tempo sind wir ca. 2 Stunden später in der ersten leichten Seillänge; hier ist das Gelände noch stark gestuft und klettertechnisch nicht besonders fordernd. Durch die Ostausrichtung, ist’s hier allerdings auch früh am Tag schon recht warm.

Die Absicherung ist, wie im Führer versprochen, die einer richtigen Plaisirtour. So sehr, dass selbst S es (fast) etwas zu langweilig wird. Aber Spaß und Entspannung war ja auch das Ziel für heute.

Mit der Zeit steilt das Gelände immer mehr an, und 3 Seillängen später sind wir im Start der längeren 6a-Traverse. Hier ist der Abstand zwischen dem offensichtlichen Tritt- zu Griffband für meine Größe optimal, S muss sich häufig ganz schön strecken oder kleine Trittoptionen am Fels dazwischen finden. Große Schwierigkeiten erwarten uns aber auch hier nicht. 70 Minuten später stehen wir zur Mittagssonne oben auf dem Frümsel.

Feuerholz für die traditionsreichen Höhenfeuer auf den Churfirsten hatten wir auf dem kletternden Weg zwar nicht dabei, aber durch die anhaltende Trockenheit wurde das ganze dann sowieso verschoben.

Wir kommen aber hoffentlich bald wieder für eine der vielen verbleibenden Touren, die hier zu finden sind. Bis bald.

Alpstein Teil I

Alpstein Teil I

Steile Schrofen, sattes Grün, entfernte Rufe des Alpenschneehuhns, oder doch ganz nah? Das Gebimmel der Kühe, heiße Sonne reflektiert auf dreckigem Altschnee, Grate, Kalk, und kalte Seen.

Die undeutliche Silhouette als Hintergrund der Heimat an den Himmel gemalt. Schon beladen mit unzähligen Erinnerungen. Weitere werden gesammelt, manche eingefangen, mal mit Kamera, mal mit Herz. Mal mit Wanderschuh, mal mit Kletterschuh. Schafberg, Altmann, Schäfler, hauptsächlich den Massen auf dem Säntis entkommen. Ruhe im Biwak – bis der Wind pfeift. Ruhe im Kopf – bis die Beine weh tun.

Vertigo

Vertigo

begrenzter raum
im engen tal
gefall'ner baum
auf pfaden schmal
so ganz mein fall
gedanken schal
gefällter traum
in freiem fall
am kahlen
wasserfall

The other side

The other side

Getting high and falling low,
so low,
oh empty streets
where heartbeats vanished silently,
broken love blows through the streets.

Crows bemoan their apathy,
last glow
has vanished gently, still
denial lies in wait
as soundless silence widens up

to occupy the mind.

Hum of Maybe

Hum of Maybe

slowly,
these days,
they fade away.
märz, april, mai,
vorbei am frühlingsregen in den see;
a sea of tears.
fader geschmack nach sommergras.
ein moment indem ich nur verlier,
verlor, vergessen – who cares?
wer bricht aus?
ordinary geworden vor lauter schreck,
a hum of maybe,
in der luft,
vielleicht auch nicht.

Hum of Maybe – Apparat

Bastardised Ink

Bastardised Ink

one step back
one step gone
one step ahead
on the way to die
no way to lie
as a hidden crack
runs down my spine
breaking bones
aching mind
stumbling blind
through the sticks and stones
leave me out
leave no doubt
never grieve
relieve me now
entangled thoughts
unstable ground
strangled at their roots
and no more sound
all alone, all the way
maybe it's too late
soul is blown away
maybe it's all fate

Bastardised Ink – Archive

So Far From Losing You

So Far From Losing You

Erinnerst du dich?

Ich sah den fernen Morgen: Heller Schnee an dunklem Firmament, ein Spiegel seiner selbst, klar und rein.

Ich sah die Dunkelheit: Aus dem Schatten getrieben, gewachsen in das Licht, und doch nur ein Schatten seines selbst geblieben.

Ich sah den stolzen Gang vor den Massen der Gleichartigkeit. 100 stolze Gänge, alle für sich allein.

Ich sah euch, versteckt im Unterholz, im Schatten der Giganten, in der Blüte der Zeit, ihr branntet aus wie leise letzte Sterne, und verschwandet für immer.

Ich sah dich, trotz deiner lautlosen Schwingen der Sehnsucht, gestrandet am fernen Strand. Zusammen mit mir.

Erinnerst du dich?

So Far From Losing You – Glass Minds – Archive